Desktop
(über Container Visibility)
(über Container Visibility)
(über Container Visibility)
Ab Herbst 1944 rückten die Truppen der Westalliierten auf deutschem Boden in Richtung Rhein vor, begleitet durch schwere Bombardements aus der Luft, um den erbitterten Widerstand der deutschen Wehrmacht zu brechen. Insbesondere Düren und Jülich wurden dabei nahezu völlig zerstört, aber auch zahlreiche weitere Ortschaften litten unter den schweren Kampfhandlungen. Nachdem den Alliierten im Februar 1945 schließlich der Rurübergang gelang, war der größte deutsche Widerstand gebrochen. Anfang März standen amerikanische Soldaten am Rhein.
Zwischen September 1944 und März 1945 war die Region zwischen Rhein-Erft und Rur Schauplatz intensiver militärischer Auseinandersetzungen zwischen den alliierten Truppen und der deutschen Wehrmacht. Der Vormarsch der Westalliierten und der Rückzug der deutschen Truppen hinterließen eine tief zerstörte Landschaft und eine schwer getroffene Zivilbevölkerung.
Am 16. November 1944 begann mit der „Operation Queen“ eine massive alliierte Offensive. Über 1.200 britische Bomber griffen die Städte Düren, Jülich und Heinsberg an – die Städte Düren und Jülich galten danach als die am stärksten zerstörten Städte in Europa. Parallel dazu rückten amerikanische Panzerverbände vor. Im Hürtgenwald, südlich von Düren, kam es ab November zu schweren Kämpfen mit hohen Verlusten auf beiden Seiten. Die deutsche Niederlage in der Ardennenoffensive (Dezember 1944–Januar 1945) markierte schließlich das Ende größerer deutscher Gegenoffensiven westlich des Rheins und ebnete den Weg für den weiteren Vormarsch der Alliierten. Sie forderten die deutsche Zivilbevölkerung und die Bürgermeister zur Kooperation auf.
Flugblatt „An den Bürgermeister“
(Sammlung Hansi Techel)
Flugblatt „An den Bürgermeister“
(Sammlung Hansi Techel)


Ein zentrales strategisches Ziel der Alliierten war die Sicherung der Rurtalsperre. Deutsche Truppen beschädigten beim Rückzug gezielt die Rohre der Staumauer, was zu einer kontrollierten Flutung der Rur führte. Der Fluss wurde zeitweise bis zu 300 Meter breit und unpassierbar – ein kurzfristiger Zeitgewinn für die deutsche Verteidigung. Wäre die Staumauer hingegen durch die deutsche Wehrmacht vollständig gesprengt worden, hätte dies das Vorrücken der Truppen erheblich verzögert.
Flugblatt „Schussfeld freimachen!
(Sammlung Hansi Techel)
Flugblatt „Schussfeld freimachen!
(Sammlung Hansi Techel)
Am 16. November 1944 begann mit der „Operation Queen“ eine massive alliierte Offensive. Über 1.200 britische Bomber griffen die Städte Düren, Jülich und Heinsberg an – die Städte Düren und Jülich galten danach als die am stärksten zerstörten Städte in Europa. Parallel dazu rückten amerikanische Panzerverbände vor. Im Hürtgenwald, südlich von Düren, kam es ab November zu schweren Kämpfen mit hohen Verlusten auf beiden Seiten. Die deutsche Niederlage in der Ardennenoffensive (Dezember 1944–Januar 1945) markierte schließlich das Ende größerer deutscher Gegenoffensiven westlich des Rheins und ebnete den Weg für den weiteren Vormarsch der Alliierten. Sie forderten die deutsche Zivilbevölkerung und die Bürgermeister zur Kooperation auf.
Flugblatt „An den Bürgermeister“
(Sammlung Hansi Techel)
Flugblatt „An den Bürgermeister“
(Sammlung Hansi Techel)

Am 8. März erreichten amerikanische Truppen Wesseling – die Vorbereitungen für den Rheinübergang und den Angriff auf Köln waren abgeschlossen. Frechen diente dabei als Nachschubzentrum für die US-Armee. Der Vorstoß war begleitet von erbitterten Gefechten, insbesondere in den Braunkohletagebauen.
Waffenfund im Bethlehemer Wald in Bergheim
(Stadtarchiv Bergheim)
Waffenfund im Bethlehemer Wald in Bergheim (Stadtarchiv Bergheim)


Einheitspersonalausweis der Britischen Besatzungszone (StA Jülich, 2019-0048)

Am 23. Februar 1945 überschritten amerikanische Einheiten im Rahmen der „Operation Grenade“ trotz anhaltender Überschwemmung an zehn Stellen zwischen Linnich und Düren die Rur. In den folgenden Tagen kam es zu einem schnellen Vorstoß Richtung Erft. Der Vormarsch verlief in Etappen und war begleitet von erbitterten Gefechten, insbesondere in den Braunkohletagebauen. Am 23. Februar wurden erste Orte wie Niederzier und Teile von Jülich und Düren erreicht. Die Zitadelle Jülich konnte erst am 24. Februar eingenommen werden. Den alliierten Truppen gelangen immer schnellere Geländegewinne, auch weil der deutsche Widerstand stetig nachließ. Der Übergang über die Erft erfolgte deutlich einfacher.
Abbildung 3:Amerikanische Pontonbrücke am Rurübergang an der Dr.-Overhues-Allee in Düren am 26. Februar 1945 (Stadt- und Kreisarchiv Düren)

Ein zentrales strategisches Ziel der Alliierten war die Sicherung der Rurtalsperre. Deutsche Truppen beschädigten beim Rückzug gezielt die Rohre der Staumauer, was zu einer kontrollierten Flutung der Rur führte. Der Fluss wurde zeitweise bis zu 300 Meter breit und unpassierbar – ein kurzfristiger Zeitgewinn für die deutsche Verteidigung. Wäre die Staumauer hingegen durch die deutsche Wehrmacht vollständig gesprengt worden, hätte dies das Vorrücken der Truppen erheblich verzögert.
Flugblatt „Schussfeld freimachen!
(Sammlung Hansi Techel)
Flugblatt „Schussfeld freimachen!
(Sammlung Hansi Techel)